Puchberger Juxturnier, 17.3.2012
Am 17. März 2012 fand das Puchberger Juxturnier von 14:00 bis 19:00 Uhr in der Schneeberghalle in Puchberg am Schneeberg statt. Es wurde von der Puchberger Wirtschaft organisiert; die Hurricanes entsandten eine Mannschaft mit sieben Personen: Christoph A., Florian B., Markus H., Kathrin R., Mario W., Bernhard W. (Kapitän) und Stephan W. (Torwart). Außerdem spielten einige Mitglieder bei der Mannschaft Zigeuner mit. Diese Mannschaft bestand aus Clemens G., Patrick G., Manuel K., Alfred K., Nicole K., Manuel S., Patrick S., Dominik S., Niki T. (Torwart) und Dominik W. Zudem kamen ein paar Hurricanes als Zuschauerinnen und Zuschauer mit. Sowohl die Hurricanes als auch die Zigeuner schieden nach überstandener Gruppenphase im Viertelfinale aus.
1) Modus
Es nahmen 16 Mannschaften an diesem Hallenfußballturnier teil. Gespielt wurde in vier 4er-Gruppen mit anschließendem Viertelfinale, Halbfinale, Spiel um Platz 3 und Finale. Es galten die gewöhnlichen Hallenfußballregeln inklusive Rückpassregel. Eine Mannschaft bestand aus mindestens fünf Feldspielern und einem Torwart, wobei mindestens eine Frau mitspielen musste und maximal ein aktiver Vereinsspieler pro Mannschaft aufgestellt werden durfte. Für das Turnier wurde eine Bande aufgestellt, die die Halle etwas verkleinerte. Ein Spiel dauerte acht Minuten.
2) Verlauf
Nach dem eher desaströsen Ergebnis beim Pielachtal-Turnier vor zwei Wochen gab es Umstellungen in der Hurricanes- und Zigeuner-Mannschaft. Von Bedeutung war die Tatsache, dass einige Hurricanes der Sektion Puchberg wegen der Vereinsspielerregelung nicht mitspielen durften und am selben Tag sogar ein Ligaspiel bestritten. Somit konnte die Mannschaft Zigeuner nicht mit derselben Besetzung wie beim Pielachtal-Turnier antreten. Man einigte sich recht bald darauf, dass die Hurricanes-Mannschaft die ehrgeizigeren Spieler bekam, die um den Turniersieg mitspielen sollten. In der Zigeuner-Mannschaft sollten vor allem jene Spielerinnen und Spieler antreten, die nur aus Spaß mitmachten. Doch auch bei diesem Turnier sagten den Hurricanes ein paar gute Spieler ab. Dennoch konnte eine recht starke Mannschaft zusammengestellt werden, die allerdings vorerst ohne Wechselspieler auskommen musste. Dieser sollte erst zum zweiten Gruppenspiel kommen, da er davor noch sein Ligaspiel bestritt.
In der Vierergruppe traf man auf bekannte Gesichter: Die Landjugend I und die FF Puchberg kannte man bereits aus dem Vorjahr und schätzte sie als schlagbare Gegner ein. Neu war die JVP. Zwar war die individuelle Stärke der Hurricanes-Spieler hoch, doch in dieser Konstellation hatte man noch nie zusammengespielt. Das wurde den Hurricanes im ersten Match gegen die Landjugend I zum Verhängnis. Beinahe das gesamte Match lief in der gegnerischen Hälfte ab. Die Landjugend I kam in den acht Minuten zu gerade einmal einem erfolglosen Schuss aufs Tor. Aber sie verteidigte sehr tief. Als schon die nächsten beiden Mannschaften zum Spiel aufgerufen wurden, rechnete man bereits aus, wie die nächsten Partien nach diesem 0:0 ausgehen mussten. Doch zehn Sekunden vor Spielende brachte ein goldener Schuss vom Strafstoßpunkt den Hurricanes den 1:0-Erfolg. Somit war der Grundstein für das Weiterkommen gelegt, denn die beiden Ersten der Gruppe kamen ins Viertelfinale.
Im zweiten Match gegen die FF Puchberg, auch bekannt als Holzhacker, gab es nicht viel zum Kombinieren. Wieder einmal lief das Spiel in der gegnerischen Hälfte ab, die FF Puchberg kam insgesamt zu ein oder zwei Torchancen. Glücklicherweise stellte sie sich äußerst ungeschickt an: Der Torwart foulte einen Hurricanes-Spieler im Strafraum, sah dafür Gelb und der Strafstoß wurde souverän verwandelt. Wenige Minuten später kam es zu demselben Szenario: Der Torwart foulte erneut, sah diesmal unverdienterweise nicht die Gelb-Rote Karte, für die Hurricanes gab es aber einen direkten Freistoß. Hier kam es zum wohl spektakulärsten Tor des Turniers: Ein Spieler lief über den Ball, die Vier-Mann-Mauer löste sich wegen der gekonnten Täuschung überraschenderweise komplett auf und der Schuss ging mit voller Wucht ins Netz. Gegen Ende erzielte derselbe Torschütze das 3:0.
Somit standen die Hurricanes bereits im Viertelfinale, unabhängig vom letzten Gruppenspiel gegen die JVP. Diese hatte ebenfalls beide Partien gewonnen, allerdings mit wesentlich mehr erzielten Toren. Zum ersten Mal ging es also gegen einen ebenbürtigen Gegner. Nach einem Stanglpass ging die JVP mit 1:0 in Führung, doch die Stärke des Hurricanes-Teams zeigte sich. Nach wechselhaftem Spiel mit guten Akzenten konnten die Hurricanes nicht nur ausgleichen, sondern sogar das 2:1 erzielen. Doch die Hoffnung auf den Gruppensieg platzte: Ein scharfer Schuss ins Kreuzeck verhalf der JVP zum Unentschieden und somit zum Gruppensieg.
Als Gruppenzweiter bekamen die Hurricanes den schwereren Gegner zugelost: Flying Franzi, jene Mannschaft, gegen die man bereits im Vorjahr das Spiel um Platz 3 verloren hatte. Auch in diesem Jahr war Flying Franzi stark besetzt, also spielten die Hurricanes mit einer Dreierabwehr. In diesem Spiel konnten sie gut mithalten, obwohl sie es großteils mit Ex-Vereinsspielern zu tun hatten. Der gegnerische Torwart machte keine Fehler, die Hurricanes selbst ließen aber auch kaum Chancen zu. Nach acht Minuten stand es immer noch 0:0, und so kam es zum Wettschießen mit drei Schüssen. Die Hurricanes begannen. Doch gegen diesen Torwart, der die Hälfte des Tores bedeckte, wurde der erste Schuss pariert. Im Gegenzug konnte auch der Hurricanes-Keeper Nummer eins halten. Doch auch der zweite Schuss der Hurricanes wurde gehalten. Im Gegenzug ging Flying Franzi mit einem wuchtigen Schuss in die linke Ecke mit 1:0 in Führung. Der dritte und letzte Schuss der Hurricanes ging dann präzise ins Netz, aber auch der Gegner konnte seinen letzten Versuch knapp verwerten. Somit waren die Hurricanes unglücklich ausgeschieden. Wie sich später herausstellte, lautete das Finale JVP gegen Flying Franzi. Die JVP gewann dieses mit 2:0. Gegen beide Finalisten konnte man ein Remis holen und hatte sogar Aussichten auf einen Sieg. Mit etwas mehr Spielglück oder einer anderen Auslosung hätten die Hurricanes genauso gut weiterkommen können.
Die Zigeuner überstanden überraschenderweise ebenfalls als Zweiter die Gruppenphase, schieden dann aber im Viertelfinale gegen eine stärkere Mannschaft mit 0:2 aus. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sich Hurricanes und Zigeuner gegenseitig lautstark anfeuerten.
